über mich

Barbara Bacher, Fotografin aus MünchenAnfang 1995 entflammte meine große Leidenschaft zur Fotografie, als ich Weihnachten '94 eine halbautomatische Kleinbild-Spiegelreflexkamera geschenkt bekam. Autodidaktisch habe ich mir seitdem viel Erfahrung und Wissen über die Kunst des Fotografierens angeeignet, Kurse besucht, bekannte Fotografen und entsprechende Fachkreise kontaktiert und kennengelernt, Fachliteratur u.a. von Marcesi und Ansel Adams studiert, ambitioniert eigene fotografische Projekteeigene fotografische Projekte realisiert und diese in mehreren großen und kleinen AusstellungenAusstellungen präsentiert. Urbane Lebensräume waren anfangs meine favorisierten Themen, was zur Serie “München – in meinem Augenblick”“München – in meinem Augenblick” führte, die mehrfach ausgestellt wurde. Die Fotoserie von alten Treppenhäusern in Berlin hat Oberbürgermeister Christian Ude sehr beeindruckt, wie er in einem Schreiben vom Dezember '99in einem Schreiben vom Dezember '99 mich wissen ließ.

Die Schwarzweiß-AktfotografieSchwarzweiß-Aktfotografie faszinierte mich sehr und sollte mir zur Selbstständigkeit verhelfen. Da jedoch der Beruf des Fotografen geschützt war, musste ich mich Ender der 90er einer Prüfung bei der Fotoinnung unterziehen. Die Regierung von München/Oberbayern hat mir darauf die Zulassung erteilt. So bin ich mit der analogen Fotografie groß geworden - eine wunderbare Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Mitte der Nullerjahre bin ich in die digitale Welt inklusive Photoshop übergewechselt. 
 
Inzwischen habe ich in meinen Räumen ein professionelles Fotostudio nicht nur für die Aktfotografie aufgebaut. Hier kann z. B. die schwangere Frau und ihr Partner am Wochenende gänzlich ungestört während eines längeren Fotoshootings die Gefühle genießen, die mit dem Baby im Bauch einhergehen - zu moderaten Preisen, denn die Bildbearbeitung von mehreren Stunden ist inkludiert.
Ich arbeite u.a. mit einer Canon 5D und lichtstarken Objektiven sowie mit professionellen Fotolampen ohne Blitz. Aufnahmen in Farbe können leicht in Schwarzweiß umgewandelt werden. Ein hochwertiger Epson Drucker steht für Prints bis zu DIN A 2 zur Verfügung.
Mama & Papa & Baby zeigen sich ebenfalls sehr gern vor meiner Kamera. Ich verstehe mich sehr gut mit den kleinen, nur ein paar Tage oder wenige Wochen alten Menschenwesen. Es braucht Zeit und Empathie, um zauberhafte Babyfotos herzustellen. Die Nähe, wie sie von Mama&Papa mit ihrem Baby auf dem Wickeltisch erlebt wird, mache ich in meinem Studio mit viel Feingefühl möglich. Es darf geschmust, gespielt, gelacht oder auch geschlummert werden. Es macht allen und auch mir großen Spaß, ganz besonders, wenn ich letztlich auch die "schwierigen" Geschwisterkindern in ihrer Begeisterung mit der Kamera einfange.  Auf meinem Kontoauszug steht häufig nicht nur der überwiesene Betrag, sondern auch "Dankeschön für die wundervollen Fotos".
 
Professionell ins Bild gesetzte Reportagen von Hochzeiten, Taufen, Firmenfeiern oder andere Events, Firmenpräsentationen für das Internet wie z. B. die der Münchner Frauenarztpraxis am Marienplatz, Imagebroschüren und ganz besonders Portraits - Bewerbungen, Künstlerportraits, Menschen auf Partnersuche - sind weitere Schwerpunkte meiner Arbeit.  
 
Veröffentlichungen meiner Fotos finden sich im Feigenblatt, in der Süddeutschen Zeitung, der Berliner taz, Die Zeit und anderen regionalen und überregionalen Printmedien, oder auch in Anthologien des Konkursbuchverlags. Im Herbst 2003 erschien eine kleine Auswahl meiner Aktfotografien im Fotobildband "Strip Sessions - fine art nude photography" (ReiseArt-Verlag, 164 Seiten, Euro 39,00), den Sie über mich beziehen können. 
Im Zusammenhang mit einer Reportage des WDR über künstliche Befruchtung wurde ich vor ein paar jahren als Münchner Fotografin für Babybauchfotografie auch im Fernsehen vorgestellt bzw. wurde bei der Arbeit im Studio gefilmt. 

Meine Identifikation mit der Fotografie, bzw. meine Art zu fotografieren, finde ich in einem Text von Ernst Bloch aus dem Band "Spuren" mit dem Titel "DER LANGE BLICK" treffend widergegeben:

‘Wer den langen Blick kennt, schweigend, in einem Halbdunkel, das von der Entrückung um alle Dinge und Menschen ausgebreitet wird, wenn uns nur noch die Augen der geliebten Frau ansehen und wir darin erkennen, wie wir erkannt werden, in einem Zeitvorbei, Raumvorbei, das unertragbar wäre, wenn es nicht wieder höchste Leichtigkeit besäße, im Lächeln des Ernstfalls: der hat den bloß männlichen Orgasmus verlassen, ganz die Frau und folglich jenen Liebesraum in sich eingetauscht, der nicht in der kurzen Ekstase männlicher Höhepunkte, sondern im “Ausklingen” wohnt, ja nicht einmal den Coitus als Schlüssel braucht und allemal ein weiblicher Raum ist.‘